Nun bin ich schon seit fast einem Monat in Peru und hab im prinzip immer noch nichts geschrieben. Offensichtlich aendert sich das hiermit, auch wenn ich vermutlich nicht so viel zu schreiben habe.
Nachdem ich am 27sten an der Kueste Perus angekommen bin habe ich mich aufgrund der voellig ueberzogenen Preise am naechsten Tag gleichmal in den Bus richtung Huaraz (in den Bergen) gesetzt, ueber die verplante fahrt hatte ich ja geschrieben.
Silvester in den Bergen war dann relativ unspannend, denn ausser einer Tourgruppe von 17 leuten waren kaum andere Touristen unterwegs und die Leute der Tourgruppe mussten am naechsten Tag schon um 5:30 Uhr weiter.
Die naechsten Tage habe ich darauf gewartet das sich andere Menschen finden die mit mir gerne einen langen Trek machen wollen, aber das warten war leider vergeblich. Nach ein paar Tagen wurde ich dann auch leicht krank und so habe ich die "Trekking-Hauptstadt" Suedamerikas wieder verlassen ohne dort irgendwas spannendes zu machen.
Danach gings nach Lima, der Hauptstadt Perus. Dort wollte ich eigentlich nur zwei Tage verbringen den grosse Staedte sind meist nicht so spannend, da ich allerdings am Samstag vergessen hatte meine Waesche in der Reinigung abzuholen und diese logischerweise Sonntags geschlossen hatte blieb ich noch einen Tag laenger.
Naechstes Ziel war Huacachina, ein winziger Ort mit etwa 200 Einwohnern, an einer Oase in der Wueste gelegen und auch auf der rueckseite des 50-Sol Scheines zu bewundern. Dort traf ich dann direkt nach meiner ankunft auf zwei Leute die ich unabhaengig voneinander schon in Ecuador getroffen hatte und die mir beide erzaehlten wie toll das Sandboarden hier ist. Das musste ich dann am naechsten Tag natuerlich gleich ausprobieren. In einem Gefaehrt das im grunde genommen nur aus Motor, Reifen, Sitzen und Ueberrollbuegel bestand gings dann durch die Wueste auf die Duenen. Im Lonely Planet (Reisefuehrer) hatte ich zuvor noch gelesen das Sandboarden weniger schmerzhaft und weniger gefaherlich als Snowboarden sei. Von wegen. So einen schwachsinn kann nur wer schreiben der bereits nach zwei Metern umfaellt.
Am ersten abhang wurde mir ziemlich schnell klar das mit diesem komischen Holzbrett kurven quasi unmoeglich sind und das quer an der Duene entlangfahren ziemlich langweilig ist. Auf halber strecke beschloss ich also Schuss geradeaus zu fahren und das ging auch gut bis ich unten an der Duene angekommen war. Am ende der Duene war ich allerdings immer noch ziemlich schnell und der Sand ploetzlich ziemlich uneben. Einen ueberschlag und die folgende unsanfte Landung auf der Huefte spaeter war mir klar das ich die naechste Duene nicht wieder so herunterfahren werde. Etwas spaeter habe ich mich dann damit begnuegt flach auf das Brett zu liegen und so die Duene hinunterzufahren. Dies war schneller, ungefaehrlicher und aufgrund der geringen entfernung des Kopfs zum Sand nicht weniger spassig. Ein paar Bilder davon werde ich bei gelegenheit noch hochladen, danach siehts aber schlecht aus mit Bildern, denn meine Kamera hat in der Wueste leider eine Sandvergiftung bekommen.
Kurz darauf ging es mit einer Gruppe von leuten auch schon wieder weiter nach Nasca, Heimat der Weltberuehmten Nasca-Linien (behauptet jetzt blos nicht ihr kennt die nicht ;)). Dort haben wir uns dann den obligatorischen Ueberflug der Linien geleistet und waren hinterher auch mehr oder weniger begeistert.
Naechste Station war Arequipa, die zweitgroesste Stadt Perus die auf 2000 Metern hoehe liegt und in deren unmittelbarer umgebung zwei Vulkane von 6000 und 5800 Metern hoehe sind, welche, sofern sie denn mal nicht von Wolken umhuellt sind, der Stadt ein wahnsinnig tolles Panorama geben. Von hier aus habe ich dann eine Tour in die Colca-Schlucht gebucht. Die Schlucht ist stellenweise ueber 3000 Meter tief und damit die zweittiefste Schlucht der Welt. Hauptgrund um dorthinzugehen sind jedoch die grossen Kondore die in der Schlucht beheimatet sind. Einziges Hinderniss auf dem Weg dorthin ist ein Pass ueber 4900 Meter der mir ziemlich haeftige Symptome der Hoehenkrankheit bescherte. Die anschliessende uebernachtung auf 3600 Metern machte die Sache nicht unbedingt besser und so war ich etwa 14 Stunden mit starkem Kopfweh im Bett und schlafen konnte ich in der Zeit auch kaum.
Als trost konnte ich dann am naechsten Tag wenigstens Mama-Kondor mit Sohn aus ca. 10 Metern beobachten. Ansonsten gab es auf der Tour noch die widerlichsten Auswuechse von Tourismus zu begutachten, z.b. junge Maedchen die am zentralen Platz des Dorfes darauf warten das wieder ein Bus mit Touristen ankommt. Dann beginnen sie sogleich mit ihrem "traditionellen" Tanz und wollen Geld von den Zuschauern. Das dies waehrend der Woche geschieht und zu Uhrzeiten um die normalerweise Schule sein sollte versteht sich von selbst.
So, ist ja doch wieder ein bisschen was geworden, verabschieden moechte ich mich diesmal mit der ankuendigung was vermutlich als naechstes kommt, wann auch immer, naemlich Cuzco, das heilige Tal und Machu Picchu
Freitag, 23. Januar 2009
Sonntag, 4. Januar 2009
Bogotá --> Quito
Nachdem in Cartagena nicht mehr viel spannendes passiert ist und ich keine Lust habe naeher auf die 26-Stunden Busfahrt von Cartagena nach Bogotá, waehrend der ich wegen der starken Klimaanlage beinahe erfroren waere, einzugehen, dachte ich mir ich schreibe jetzt mal wie der Weg von Columbien nach Ecuador war, denn mittlerweile bin ich ja schon in Peru und irgendwann sollte ich hier mit der Aufarbeitung mal ansetzen.
Meine Ausfluege in und um Bogotá sollen diesmal kein Thema sein, denn die waren allesamt weniger spannend als die Abende im Platypus Hostel, meiner Unterkunft. Diverse Karten- und Wuerfelspiele sowie der uebermaessige Konsum legaler Drogen standen wurden meist schon am fruehen Nachmittag begonnen, der Grund warum das alles so toll war waren aber die anwesenden Personen. Herausheben muss ich hier David, den Schotten der es in fuenf Tagen geschafft hat auf der offizielen Bierstrichliste im Hostel den Allzeitrekord (laut Eigentuemer) von 72 Bier aufzustellen. Dazu kommen noch unzaehlige Biere die aufgrund von fehlendem Nachschub ausserhalb gekauft werden mussten, sowie eine Flasche Rum, zwei Flaschen Aguadiente (Columbianischer Anislikoer) sowie diverse Cocktails in einer Bar.
Ausserdem hat er es zusammen mit James (Englaender) geschafft mich mit einer politischen Diskussion, es ging um die schottische Nationalpartei UMP sowie eventuelle unabhaengigkeit von Grossbritanien, so zu ermueden das ich ins Bett gegangen bin.
Am Ende meiner sechs Tage in Bogotá hatte sich dann eine Gruppe von fuenf Personen gefunden die zusammen von Bogotá nach Quito reisen wollten. Das waren Claude aus Kanada, Thiboult aus Frankreich, James aus England, Gyneth aus Malaysia und logischerweisse ich. Gluecklicherweisse hat Gyn, gleich die Planung des ganzen unternommen und wir mussten nur noch hinterherlaufen. Wir liessen also das wundervolle Platypus Hostel, in dem es in der ganzen Woche in der ich da war keine beschwerden ueber Laerm, keine Zerstoerungen und auch sonst keine Zwischenfaelle gab (und das erwaehne ich aus gutem Grund), hinter uns um einen 15 Stunden Nachtbus nach Popayan zu besteigen, den gerucheteweisse war Popayan optimaler Zwischenstopp auf dem Weg nach Quito.
Fruehmorgens kamen wir an und machten uns auf den Weg zum bereits gebuchten (Dank an Gyn) Hostel um dort endlich mal wieder warm zu duschen, was in Bogotá aufgrund der Hoehe (ueber 2600 Meter) und der daraus resultierenden Kaelte schmerzlich vermisst wurde. Hier gab es auch schon die ersten Komplikationen. Fuenf Personen, eine Dusche. Doch da, Claude hat eine weitere Dusche entdeckt und diese auch sofort betreten. Beim verlassen dieser wurde sie dann von einem nicht ganz so freundlichen Menschen darauf hingewiesen dass dieses Bad zu seinem Privatzimmer gehoert. Da hatte er wohl fahrlaessigerweisse die Tuere des Zimmers aufgelassen.
Nachdem alle frisch geduscht waren haben wir uns auf den Weg gemacht Popayan zu erkunden, doch allzuviel gabs hier auch nicht zu sehen, deshalb machten wir uns auf den Weg zu einem Huegel am Rande der Stadt. Kurz bevor wir diesen erreichten bemerkte jemand das es ja schon wieder nach 12 Uhr war, es also nichts gab was gegen ein Bier sprach. Oben auf dem Huegel angekommen tranken wir auf David, den Schotten, der, wie wir spaeter herausfinden sollten, etwa um diese Zeit auch sein erstes Bier trank und der spaeter seinen Rueckflug nach Schottland verpassen sollte.
Nach kurzem stopp zum Mittagessen machten wir uns wieder auf den Rueckweg ins Hostel wo wir unseren ueblichen taetichkeiten nachgingen, Kartenspielen und noch mehr Biertrinken. Das taten wir dann bis es zum Abendessen ging, in ein italienisches Restaurant (davon gibts auch hier ziemlich viele, die aber im normalfall relativ schlecht sind) in dem ich wider besseren wissens Canneloni mit drei verschiedenen Kaesesorten bestellt habe. Bis dahin hatte ich naemlich in Suedamerika weder gut schmeckenden noch schlecht schmeckenden sondern grundsaetzlich gaenzlich geschmackslosen Kaese bekommen. Meine risikobereitschaft (oder dummheit, je nach sichtweise) wurde jedoch belohnt und ich bin mir ziemlich sicher das dies das beste Essen meines ganzen Trips, inklusive allem was noch kommt, war.
Auf dem Rueckweg machten wir dann noch einen kurzen Zwischenstopp um eine Flasche Rum und Cola zu kaufen bevor wir unser Kartenspiel fortsetzten. Als dann alle anderen Gaeste bis auf einen im Bett waren zeigte uns dieser Kanadier ein neues Trinkspiel. "Hockey." Dabei geht es im Prinzip darum dass der dessen Name gerufen wird eine sich drehende Muenze mit der Hand schlaegt und damit das Glas von irgendwem anderen Trifft. Bei einem Treffer muss derjenige dessen Glas getroffen wurde Trinken. An sich ist das Spiel nicht so schlimm, denn die Trefferquote ist relativ gering, allerdings ist das Potenzial Glaeser zu zerstoeren oder deren Inhalt zu verschuetten relativ hoch.
Als der Besitzer dann kam um uns abzukassieren, denn wir wollten am naechsten Morgen sehr frueh los, war der Boden zum Glueck gerade aufgewischt und auch sonst stand nichts kaputtes rum. Das wir fuer Internetnutzung auch zahlen haetten muessen ist weder ihm noch uns eingefallen und das wir das Geld fuer alle weitern Biere die wir diese Nacht noch trinken auf den Tisch legen und draussen rauchen haben wir ihm versichert. Ich bin dann ins Bett gegangen denn ich hatte mich bereit erklaert die anderen aufzuwecken und es waren nichtmal mehr vier Stunden zu schlafen. Es hat mich nicht sehr gewundert am naechsten Tag zu hoeren dass die verbleibenden natuerlich im Hostel geraucht hatten und erwischt wurden (Zitat eigentuemer: Ich wusste das ihr nicht rausgeht) genausowenig das vergessen wurde Geld fuer das restliche Bier auf den Tisch zu legen. Viel mehr war ich ueberrascht das alle am naechsten morgen um 5:40 vor dem Hostel standen, und bis auf Thiboult waren sogar alle frisch geduscht.
Zur Grenze waren es dann etwa sieben Stunden Bussfahrt. Wir kamen an der kolumbianischen Seite gerade rechtzeitig an um das Plexiglasdach ueber dem Wartebereich der Einwanderungsbehoerde noch fast vollstaendig intakt zu sehen. Die naechsten eineinhalb Stunden standen wir dann davor und sahen zu wie das Dach komplett zerschlagen und notduerftig zur Seite geraeumt wurde. Endlich am Schalter angekommen gingen die Formalitaeten relativ schnell.
Frohen Mutes machten wir uns dann auf den Weg zur ecuadorianischen Einwanderumgsbehoerde, bereits in dem Wissen das uns dort wohl eine laengere Wartezeit bevorsteht. Deshalb gingen wir auch erst zur Rueckseite des Gebaeudes, denn geruechteweise gab es dort die Moglichkeit mit 20 Dollar pro Person die Warteschlange auszulassen. Dummerweise stand dort niemand als wir unser Glueck versuchten, aber so lang konnte anstellen auch nicht dauern, die Schlange sah nicht so lang aus.
Sechs Stunden spaeter war es dann Draussen schon dunkel und wir waren endlich, endlich im Gebaeude drin, es war also nur noch eine Frage von Minuten bis wir alle unsere Stempel bekommen sollten, dachten wir. Dann war es ploetzlich auch Drinnen dunkel. Es wurde wie schon seit Stunden spekuliert wann wir wohl in Quito ankommen werden und bescheuerte Tipp den ich abgegeben hatte (Ankunft 6:37 Uhr am naechsten morgen) wurde immer realistischer. In der dunkelheit wurde dann auch das unglaublich trockene Brot das ich am morgen in Popayan gekauft hatte gegessen bevor irgendwer eine brilliante Idee hatte. Es bedurfte keiner grossen Diskussion bevor wir uns einig waren die Flasche Rum die Claude im Duty-Free gekauft hatte jetzt zu trinken. Die Stimmung stieg betraechtlich und erreichte ungeahnte hoehen als wir die letzten Zuege im wieder hell erleuchteten Einwanderungsbuero trinken konnten. Auch hier waren die Stempel reine Formalitaet und wir konnten schlieslich den Bus nach Quito betreten, nur 9 Stunden nachdem wir an der Grenze angekommen waren.
Tatsaechliche Ankunftszeit im bereits voraus gebuchten (erneut, Dank an Gyn) Blue House war dann etwas nach 2 Uhr Nachts. Genau die richtige Zeit um auszugehen, denn es war schliesslich Samstag Nacht. Essen stand auf dem Programm, aber um die Zeit war die einzig vegetarische Variante wiedermal Bier. Waehrend Gyn, Claude und Thiboult sich am Hotdogstand auslebten lies ich mir von James im Irish Pub die Cricketregeln erklaeren, den es kam gerade eine Liveuebertragung des Spiels Indien gegen England. Als das Pub dann schloss und James und ich die anderen nicht mehr finden konnten gings tatsaechlich irgendwann ins Bett und damit werde ich den Post fuer heute auch beenden.
Als der Besitzer dann kam um uns abzukassieren, denn wir wollten am naechsten Morgen sehr frueh los, war der Boden zum Glueck gerade aufgewischt und auch sonst stand nichts kaputtes rum. Das wir fuer Internetnutzung auch zahlen haetten muessen ist weder ihm noch uns eingefallen und das wir das Geld fuer alle weitern Biere die wir diese Nacht noch trinken auf den Tisch legen und draussen rauchen haben wir ihm versichert. Ich bin dann ins Bett gegangen denn ich hatte mich bereit erklaert die anderen aufzuwecken und es waren nichtmal mehr vier Stunden zu schlafen. Es hat mich nicht sehr gewundert am naechsten Tag zu hoeren dass die verbleibenden natuerlich im Hostel geraucht hatten und erwischt wurden (Zitat eigentuemer: Ich wusste das ihr nicht rausgeht) genausowenig das vergessen wurde Geld fuer das restliche Bier auf den Tisch zu legen. Viel mehr war ich ueberrascht das alle am naechsten morgen um 5:40 vor dem Hostel standen, und bis auf Thiboult waren sogar alle frisch geduscht.
Zur Grenze waren es dann etwa sieben Stunden Bussfahrt. Wir kamen an der kolumbianischen Seite gerade rechtzeitig an um das Plexiglasdach ueber dem Wartebereich der Einwanderungsbehoerde noch fast vollstaendig intakt zu sehen. Die naechsten eineinhalb Stunden standen wir dann davor und sahen zu wie das Dach komplett zerschlagen und notduerftig zur Seite geraeumt wurde. Endlich am Schalter angekommen gingen die Formalitaeten relativ schnell.
Frohen Mutes machten wir uns dann auf den Weg zur ecuadorianischen Einwanderumgsbehoerde, bereits in dem Wissen das uns dort wohl eine laengere Wartezeit bevorsteht. Deshalb gingen wir auch erst zur Rueckseite des Gebaeudes, denn geruechteweise gab es dort die Moglichkeit mit 20 Dollar pro Person die Warteschlange auszulassen. Dummerweise stand dort niemand als wir unser Glueck versuchten, aber so lang konnte anstellen auch nicht dauern, die Schlange sah nicht so lang aus.
Sechs Stunden spaeter war es dann Draussen schon dunkel und wir waren endlich, endlich im Gebaeude drin, es war also nur noch eine Frage von Minuten bis wir alle unsere Stempel bekommen sollten, dachten wir. Dann war es ploetzlich auch Drinnen dunkel. Es wurde wie schon seit Stunden spekuliert wann wir wohl in Quito ankommen werden und bescheuerte Tipp den ich abgegeben hatte (Ankunft 6:37 Uhr am naechsten morgen) wurde immer realistischer. In der dunkelheit wurde dann auch das unglaublich trockene Brot das ich am morgen in Popayan gekauft hatte gegessen bevor irgendwer eine brilliante Idee hatte. Es bedurfte keiner grossen Diskussion bevor wir uns einig waren die Flasche Rum die Claude im Duty-Free gekauft hatte jetzt zu trinken. Die Stimmung stieg betraechtlich und erreichte ungeahnte hoehen als wir die letzten Zuege im wieder hell erleuchteten Einwanderungsbuero trinken konnten. Auch hier waren die Stempel reine Formalitaet und wir konnten schlieslich den Bus nach Quito betreten, nur 9 Stunden nachdem wir an der Grenze angekommen waren.
Tatsaechliche Ankunftszeit im bereits voraus gebuchten (erneut, Dank an Gyn) Blue House war dann etwas nach 2 Uhr Nachts. Genau die richtige Zeit um auszugehen, denn es war schliesslich Samstag Nacht. Essen stand auf dem Programm, aber um die Zeit war die einzig vegetarische Variante wiedermal Bier. Waehrend Gyn, Claude und Thiboult sich am Hotdogstand auslebten lies ich mir von James im Irish Pub die Cricketregeln erklaeren, den es kam gerade eine Liveuebertragung des Spiels Indien gegen England. Als das Pub dann schloss und James und ich die anderen nicht mehr finden konnten gings tatsaechlich irgendwann ins Bett und damit werde ich den Post fuer heute auch beenden.
Sonntag, 28. Dezember 2008
Planlos
Jaja, die Tage reise ich wieder etwas konfus durch die Gegend. Gestern bin ich mit zwei Australiern von Ecuador nach Peru gereist. Nach 2-stuendiger Taxifahrt von der Grenze sind wir in Sallento (oder so aenhlich) angekommen, der ersten nennenswerten Stadt in Peru. Von dort hab ich dann den Bus nach Piura genommen um in Piura einen Bus nach Mancora zu nehmen, nur um dann festzustellen das der Bus von Piura nach Mancora durch Sallento faehrt. Das waren dann wohl 2 Stunden Busfahrt umsonst.
Gestern Abend habe ich dann noch beschlossen das ich Silvester nicht hier verbringen will und habe dann heute gleich einen Bus gebucht (den ich in etwa einer Stunde betreten werde).
Ziel fuer Silvester ist Huaraz in den Bergen. Einen direkten Bus dahin gibts nicht und ich habe mich einfach mal darauf verlassen das der Stadtname den mir andere gesagt haben als zwischenstopp der richtige Ort ist. Dummerweise hatte ich den Namen falsch in Erinnerung und jetzt faehrt der Bus in eine Stadt die etwa auf der Haelfte der Strecke liegt. Ich hoffe jetzt einfach darauf das ich morgen frueh von dort einen Bus kriege der mich direkt nach Huaraz fuehrt, aber eigentlich bin ich ganz zuversichtlich.
Da das vermutlich der letzte Post fuer dieses Jahr sein wird wuensch ich allen einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr.
PS: Huaraz liegt angeblich auf ca. 3000 Metern hoehe, also werd ichs hoffentlich auch schoen kalt haben an Silvester. Die hitze hier ist einfach nicht auszuhalten.
PPS: Ein Blick auf die Statistik meiner Posts im Blog ergibt eine erschreckende Tendenz: 9 Posts im Oktober, 6 im November und 3 im Dezember. Was mag da wohl im Januar kommen ;)
Gestern Abend habe ich dann noch beschlossen das ich Silvester nicht hier verbringen will und habe dann heute gleich einen Bus gebucht (den ich in etwa einer Stunde betreten werde).
Ziel fuer Silvester ist Huaraz in den Bergen. Einen direkten Bus dahin gibts nicht und ich habe mich einfach mal darauf verlassen das der Stadtname den mir andere gesagt haben als zwischenstopp der richtige Ort ist. Dummerweise hatte ich den Namen falsch in Erinnerung und jetzt faehrt der Bus in eine Stadt die etwa auf der Haelfte der Strecke liegt. Ich hoffe jetzt einfach darauf das ich morgen frueh von dort einen Bus kriege der mich direkt nach Huaraz fuehrt, aber eigentlich bin ich ganz zuversichtlich.
Da das vermutlich der letzte Post fuer dieses Jahr sein wird wuensch ich allen einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr.
PS: Huaraz liegt angeblich auf ca. 3000 Metern hoehe, also werd ichs hoffentlich auch schoen kalt haben an Silvester. Die hitze hier ist einfach nicht auszuhalten.
PPS: Ein Blick auf die Statistik meiner Posts im Blog ergibt eine erschreckende Tendenz: 9 Posts im Oktober, 6 im November und 3 im Dezember. Was mag da wohl im Januar kommen ;)
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Cartagena
Nach dem Trek war ich noch eine Woche faul in Taganga und habe praktisch nichts getan ausser Lesen, Essen, Reden und Schlafen.
Dann gings nach Cartagena, der Ort an dem die Spanier ihr Gold lagerten bevor es nach Europa verschifft wurde und der deshalb Opfer zahlreicher Piratenangriffe wurde. Deshalb wurden in 200 Jahren unzaehlige Forts sowie gigantische Stadtmauern gebaut die bis heute die historische Altstadt einschliessen die seit 1980 zum Unesco Weltkulturerbe gehoeren. Im gegensatz zur Altstadt von Coro, die ja auf der selben liste steht, hat Cartagena diesen Titel aber wirklich verdient. Ein paar Bilder davon habe ich hochgeladen, aber die wirkliche schoenheit der Stadt laesst sich darauf leider nicht erkennen.
60 Kilometer ausserhalb von Cartagena gibt es einen Schlammvulkan zu dem ich natuerlich auch einen Tagesausflug gemacht habe. Auf den Bildern sieht es zwar so aus als ob die Leute da drin sitzen, aber das liegt an dem gewaltigen Auftrieb den der Schlamm verursacht. Angeblich ist der Vulkan 1300 Meter tief, aber untergehen ist wirklich unmoeglich. Die gefuehlslage beim eintauchen in den Schlamm schwankt zwischen eklig, ungewohnt und irgendwie lustig, ist insgesamt aber Positiv.
Weitere Bilder kann ich im moment leider nicht hochladen da ich das Verbindungskabel fuer die Kamera verloren habe und ich nicht bereit bin 70 US-Dollar fuer ein neues zu bezahlen.
Dann gings nach Cartagena, der Ort an dem die Spanier ihr Gold lagerten bevor es nach Europa verschifft wurde und der deshalb Opfer zahlreicher Piratenangriffe wurde. Deshalb wurden in 200 Jahren unzaehlige Forts sowie gigantische Stadtmauern gebaut die bis heute die historische Altstadt einschliessen die seit 1980 zum Unesco Weltkulturerbe gehoeren. Im gegensatz zur Altstadt von Coro, die ja auf der selben liste steht, hat Cartagena diesen Titel aber wirklich verdient. Ein paar Bilder davon habe ich hochgeladen, aber die wirkliche schoenheit der Stadt laesst sich darauf leider nicht erkennen.
60 Kilometer ausserhalb von Cartagena gibt es einen Schlammvulkan zu dem ich natuerlich auch einen Tagesausflug gemacht habe. Auf den Bildern sieht es zwar so aus als ob die Leute da drin sitzen, aber das liegt an dem gewaltigen Auftrieb den der Schlamm verursacht. Angeblich ist der Vulkan 1300 Meter tief, aber untergehen ist wirklich unmoeglich. Die gefuehlslage beim eintauchen in den Schlamm schwankt zwischen eklig, ungewohnt und irgendwie lustig, ist insgesamt aber Positiv.
Weitere Bilder kann ich im moment leider nicht hochladen da ich das Verbindungskabel fuer die Kamera verloren habe und ich nicht bereit bin 70 US-Dollar fuer ein neues zu bezahlen.
Lost City pt.3
Jetzt hatte ich beinahe einen Monat lang entweder keine Zeit oder keine Lust hier noch ueber den Rest des Treks zu schreiben, aber irgendwann muss es ja mal zuende gehen.
Die letzten Tage des Treks waren eigentlich nicht mehr so spannend. Da wir zwei naechte in der Lost City verbracht hatten mussten wir auf dem Rueckweg am letzten Tag zwei Tagesmaersche laufen.
Wir sind also ziemlich frueh aufgestanden, wer wollte durfte seinen Rucksack an das Gepaeckpferd uebergeben (ich hab meinen behalten) und dann gings um ca. 7 Uhr morgens los. Die erste halbe bis dreiviertel Stunde verlief relativ ereignisslos bergauf. Ich war mit Misty (der Amerikanerin) etwas vorausgelaufen als uns dann das Gepaeckpferd (mit Pferdetreiber logischerweise) ueberholte. Bergauf war das Pferd deutlich schneller als wir und deshalb war ich sehr ueberrascht als ich das Pferd nach 20 Minuten hinter einer biegung sah, nicht allzuweit vor mir. Ich dachte mir dann dass es ziemlich toll waere das Pferd einzuholen und mit dem mitzulaufen.
Trotz erhoehten tempos bin ich dem aber nicht wirklich naeher gekommen
bis es dann endlich wieder etwas Bergab ging. Dort war es dann ein leichtes zum Pferd aufzuschliessen und alle anderen hinter mir zu lassen. Zu meiner eigenen ueberraschung konnte ich dann auch noch mit dem Pferd mithalten als es meist flach war und nur ab und zu etwas auf und ab ging. Um kurz nach 9 war ich dann an der Stelle angekommen an der wir am ersten Tag uebernachtet hatte und beschloss dort auf die anderen zu warten denn unmittelbar danach gings steil Bergauf und ich haette keine chance gehabt mit dem Pferd mitzuhalten. Zu meiner ueberraschung machten auch Pferd und Pferdetreiber eine Pause.
Nach 10 Minuten kam dann Misty an und nach weiteren 20 Minuten der Rest der Gruppe. Die wartezeit habe ich mir mit fuettern und streicheln des Tucans vertrieben der mir 4 Tage zuvor in den Flipflop geschissen hatte. Der Tucan war anscheinend dort aufgezogen worden und lies deshalb alles brav ueber sich ergehen.
Um 10 gings dann weiter mit dem unschoenen Teil, 45 Minuten permanent aufwaerts. Misty und ich liefen wieder etwas voraus und als wir oben ankamen wartete zu unserer ueberraschung das Pferd samt Treiber auf uns. Hinter dem Pferd herhetzend gings weiter nach oben, allerdings mit einigen laengeren flachen abschnitten dazwischen. Nach einiger Zeit hatte ich dann an den Steilen stuecken schon anfluege von Kraempfen aber gluecklicherweise waren das die letzten richtigen anstiege des Tages. Dort wurde dann das Gepaeckpferd ausgetauscht was einige Zeit in anspruch nahm.
Da wir aber nicht warten wollten liefen wir gleich weiter, auch in dem Wissen das wir mit einem frischen Pferd vermutlich nicht mithalten koennen. Der Weg bis zum Abstieg war dann deutlich laenger als ich ihn in Erinnerung hatte und zu meiner Ueberraschung hat uns das Pferd bis dahin nicht eingeholt. Der Abstieg war dann relativ schnell bewaeltigt, denn zum langsam laufen fehlte uns wohl beiden die Lust und die Kraft. In meiner Erinnerung war es nach dem Abstieg nur noch ein kurzes Stueck von 10-15 Minuten bis wir am Ziel haetten ankommen sollen. Misty dachte das selbe, aber leider wussten wir beide nicht wie es am Fluss der direkt am Fuss des Berges war weiterging.
Nach etwas suchen hatten wir einen Pfad gefunden der allerdings dummerweise in einem anderen endete und wir hatten die Wahl ob wir links oder rechts gehen wollten. Wie das in solchen Situationen nun mal ist waren wir unterschiedlicher Meinung und gutmuetig wie ich bin bin ich natuerlich erstmal den Weg mitgegangen der meiner Meinung nach falsch war, aber sicher war ich mir natuerlich auch nicht. Nach guten 10 Minuten waren wir uns dann einig das wir wahrscheinlich auf dem falschen weg sind und gingen wieder zurueck in der Hoffnung dort irgendwann auf die anderen zu treffen. Gluecklicherweise trafen wir dann wieder auf das Pferd, aber unsere Kraefte sowie die Motivation moeglichst schnell anzukommen waren dahin.
Auf dem Weg der eigentlich nur 10 Minuten haette dauern sollen (laut Erinnerung) schleppten wir uns noch eine gute Stunde hinter dem Pferd her bis wir endlich ankamen.
Voellig verschwitzt, komplett verdreckt und gaenzlich erschoepft aber gluecklich wegen des Endes der Strapazen wollte ich eigentlich nichts anderes als schlafen, aber es war erst 1 Uhr Nachmittags. Essen gabs dann direkt vor Ort und nach ein paar Stunden Wartezeit wurden wir auch irgendwann abgeholt und zurueck ins Hotel gebracht.
Insgesamt ein sehr spassiger Trek mit einigen tollen Aussichten und der ueberraschenden Erkenntnis das ich auch nach einem Jahr ohne jegliche sportliche Aktivitaet noch einigermassen fit bin.
Die letzten Tage des Treks waren eigentlich nicht mehr so spannend. Da wir zwei naechte in der Lost City verbracht hatten mussten wir auf dem Rueckweg am letzten Tag zwei Tagesmaersche laufen.
Wir sind also ziemlich frueh aufgestanden, wer wollte durfte seinen Rucksack an das Gepaeckpferd uebergeben (ich hab meinen behalten) und dann gings um ca. 7 Uhr morgens los. Die erste halbe bis dreiviertel Stunde verlief relativ ereignisslos bergauf. Ich war mit Misty (der Amerikanerin) etwas vorausgelaufen als uns dann das Gepaeckpferd (mit Pferdetreiber logischerweise) ueberholte. Bergauf war das Pferd deutlich schneller als wir und deshalb war ich sehr ueberrascht als ich das Pferd nach 20 Minuten hinter einer biegung sah, nicht allzuweit vor mir. Ich dachte mir dann dass es ziemlich toll waere das Pferd einzuholen und mit dem mitzulaufen.
Trotz erhoehten tempos bin ich dem aber nicht wirklich naeher gekommen
bis es dann endlich wieder etwas Bergab ging. Dort war es dann ein leichtes zum Pferd aufzuschliessen und alle anderen hinter mir zu lassen. Zu meiner eigenen ueberraschung konnte ich dann auch noch mit dem Pferd mithalten als es meist flach war und nur ab und zu etwas auf und ab ging. Um kurz nach 9 war ich dann an der Stelle angekommen an der wir am ersten Tag uebernachtet hatte und beschloss dort auf die anderen zu warten denn unmittelbar danach gings steil Bergauf und ich haette keine chance gehabt mit dem Pferd mitzuhalten. Zu meiner ueberraschung machten auch Pferd und Pferdetreiber eine Pause.
Nach 10 Minuten kam dann Misty an und nach weiteren 20 Minuten der Rest der Gruppe. Die wartezeit habe ich mir mit fuettern und streicheln des Tucans vertrieben der mir 4 Tage zuvor in den Flipflop geschissen hatte. Der Tucan war anscheinend dort aufgezogen worden und lies deshalb alles brav ueber sich ergehen.
Um 10 gings dann weiter mit dem unschoenen Teil, 45 Minuten permanent aufwaerts. Misty und ich liefen wieder etwas voraus und als wir oben ankamen wartete zu unserer ueberraschung das Pferd samt Treiber auf uns. Hinter dem Pferd herhetzend gings weiter nach oben, allerdings mit einigen laengeren flachen abschnitten dazwischen. Nach einiger Zeit hatte ich dann an den Steilen stuecken schon anfluege von Kraempfen aber gluecklicherweise waren das die letzten richtigen anstiege des Tages. Dort wurde dann das Gepaeckpferd ausgetauscht was einige Zeit in anspruch nahm.
Da wir aber nicht warten wollten liefen wir gleich weiter, auch in dem Wissen das wir mit einem frischen Pferd vermutlich nicht mithalten koennen. Der Weg bis zum Abstieg war dann deutlich laenger als ich ihn in Erinnerung hatte und zu meiner Ueberraschung hat uns das Pferd bis dahin nicht eingeholt. Der Abstieg war dann relativ schnell bewaeltigt, denn zum langsam laufen fehlte uns wohl beiden die Lust und die Kraft. In meiner Erinnerung war es nach dem Abstieg nur noch ein kurzes Stueck von 10-15 Minuten bis wir am Ziel haetten ankommen sollen. Misty dachte das selbe, aber leider wussten wir beide nicht wie es am Fluss der direkt am Fuss des Berges war weiterging.
Nach etwas suchen hatten wir einen Pfad gefunden der allerdings dummerweise in einem anderen endete und wir hatten die Wahl ob wir links oder rechts gehen wollten. Wie das in solchen Situationen nun mal ist waren wir unterschiedlicher Meinung und gutmuetig wie ich bin bin ich natuerlich erstmal den Weg mitgegangen der meiner Meinung nach falsch war, aber sicher war ich mir natuerlich auch nicht. Nach guten 10 Minuten waren wir uns dann einig das wir wahrscheinlich auf dem falschen weg sind und gingen wieder zurueck in der Hoffnung dort irgendwann auf die anderen zu treffen. Gluecklicherweise trafen wir dann wieder auf das Pferd, aber unsere Kraefte sowie die Motivation moeglichst schnell anzukommen waren dahin.
Auf dem Weg der eigentlich nur 10 Minuten haette dauern sollen (laut Erinnerung) schleppten wir uns noch eine gute Stunde hinter dem Pferd her bis wir endlich ankamen.
Voellig verschwitzt, komplett verdreckt und gaenzlich erschoepft aber gluecklich wegen des Endes der Strapazen wollte ich eigentlich nichts anderes als schlafen, aber es war erst 1 Uhr Nachmittags. Essen gabs dann direkt vor Ort und nach ein paar Stunden Wartezeit wurden wir auch irgendwann abgeholt und zurueck ins Hotel gebracht.
Insgesamt ein sehr spassiger Trek mit einigen tollen Aussichten und der ueberraschenden Erkenntnis das ich auch nach einem Jahr ohne jegliche sportliche Aktivitaet noch einigermassen fit bin.
Dienstag, 25. November 2008
Lost City pt.2
Am morgen des 2ten Tages hat sich also ein Kolumbianer gegen ein kleines Entgeld dazu bereit erklaert uns seine "Kokainfabrik" zu zeigen. Der Weg dorthin war nicht weit und das ganze war wohl eher zu Vorfuehrzwecken gemacht. Die Fabrik bestand aus 4 Holzpfloecken, einer darueber gespannten Plastikplane, zwei niedrigen baenken auf denen diverse Chemikalien standen und einer auf dem Boden liegenden Plastikplane auf der Kokablaetter ausgebreitet waren.
Der nette Kolumbianer erklaerte uns dann den ganzen Prozess und zeigte Kokain in den verschiedenen Stadien der herstellung. Zum Schluss hat er dann aus vorher bereits praeparierter loesung Kokainpaste gefiltert und uns angeboten zu probieren. Bei unserer Gruppe war niemand dabei der lust hatte, aber geruechteweise probieren hin und wieder Touristen und der Kolumbianer hat uns auch gesagt welche nationalitaet die meistens haben (Ihr koennt ja mal raten welche das ist, wer mir als erstes die richtige Antwort auf irgendeinem Weg mitteilt, dem bringe ich was mit wenn ich wieder komme (nichts was gegen das BtmG verstoesst)). Insgesamt fand ich das ganze aber nicht so spannend denn im Internet gibts bestimmt eine einfach zu findende Anleitung zur Kokainherstellung.
Der Trek am zweiten Tag verlief dann, soweit ich mich jetzt noch daran erinnern kann, relativ ereignisslos und war mit nur 4 Stunden laufzeit auch nicht sehr Anstrengend. Ein abkuehlendes Bad im Fluss gabs zum Schluss trotzdem. Am dritten Tag gings dann von Anfang an richtig zur Sache. Nach 5 Minuten war der normale Weg zu Ende und es ging weiter ueber schraege Felsen auf denen teilweise nur eine halbe Schuhbreite Platz war. Direkt danach kam dann die erste Flussueberquerung. Obwohl meine Schuhe noch nass waren, ich hatte aus meinem Fehler am ersten Tag gelernt, hab ich sie ausgezogen und bin Barfuss durchgewatet. Als die Schuhe wieder angezogen waren gings 3 Stunden bergauf und bergab, am Bergkamm entlang, durch den Dschungel, ueber Felder und ueber kleine Baeche bis wir dann am naechsten Fluss angekommen waren. Den mussten wir insgesamt acht mal ueberqueren (oder vier mal hin und zurueck) und das staendige Schuhe aus und anziehen wurde echt nervig.
Aber auch das war irgendwann zuende und mit der letzten ueberquerung waren wir direkt an den Stufen angekommen die zur Ciudad Perdida fuehren.
1700 Stufen.
1700 feuchte, gruenlich grauschwarze, leicht moosige, unterschiedlich hohe, unterschiedlich breite, unterschiedlich steile, teilweise lockere, beschissene Stufen.
Mehr als einmal bin ich ausgerutscht und waere beinahe abgestuertzt, aber beim Aufstieg wars ja noch ok nach vorne zu fallen und nach "nur" 45 Minuten war der ganze Spass auch schon vorbei und wir waren am Ziel angekommen.
Ueber die Stadt selber gibts dann allerdings nicht so viel zu sagen. Uebrig geblieben sind nur unzaehlige Steinterrassen auf denen frueher die Haeuser standen sowie die Stufen. Ausserdem ist immernoch deutlich mehr als die Haelfte der Stadt vom Jungel ueberwachsen.
Unser Nachtlager war dann eine etwas merkwuerdige Holzkonstruktion direkt am Rand der Stadt und geschlafen wurde auf Matratzen im zweiten Stock derselbigen. Merkwuerdig deshalb, weil wenn irgendwer sich bewegte hat sich das ganze Ding bewegt. Das, sowie die Tatsachen das es nicht sonderlich warm war und das ich dummerweise die Matratze neben dem schnarchenden Amerikaner erwischt hatte haben meiner Nachtruhe nicht sonderlich gut getan. Bevor ich im morgengrauen festgestellt habe das ich meine Decke auch noch breit genug ist wenn ich sie einmal umschlage habe ich sogar getraeumt eine zweite Decke zu finden.
Der nette Kolumbianer erklaerte uns dann den ganzen Prozess und zeigte Kokain in den verschiedenen Stadien der herstellung. Zum Schluss hat er dann aus vorher bereits praeparierter loesung Kokainpaste gefiltert und uns angeboten zu probieren. Bei unserer Gruppe war niemand dabei der lust hatte, aber geruechteweise probieren hin und wieder Touristen und der Kolumbianer hat uns auch gesagt welche nationalitaet die meistens haben (Ihr koennt ja mal raten welche das ist, wer mir als erstes die richtige Antwort auf irgendeinem Weg mitteilt, dem bringe ich was mit wenn ich wieder komme (nichts was gegen das BtmG verstoesst)). Insgesamt fand ich das ganze aber nicht so spannend denn im Internet gibts bestimmt eine einfach zu findende Anleitung zur Kokainherstellung.
Der Trek am zweiten Tag verlief dann, soweit ich mich jetzt noch daran erinnern kann, relativ ereignisslos und war mit nur 4 Stunden laufzeit auch nicht sehr Anstrengend. Ein abkuehlendes Bad im Fluss gabs zum Schluss trotzdem. Am dritten Tag gings dann von Anfang an richtig zur Sache. Nach 5 Minuten war der normale Weg zu Ende und es ging weiter ueber schraege Felsen auf denen teilweise nur eine halbe Schuhbreite Platz war. Direkt danach kam dann die erste Flussueberquerung. Obwohl meine Schuhe noch nass waren, ich hatte aus meinem Fehler am ersten Tag gelernt, hab ich sie ausgezogen und bin Barfuss durchgewatet. Als die Schuhe wieder angezogen waren gings 3 Stunden bergauf und bergab, am Bergkamm entlang, durch den Dschungel, ueber Felder und ueber kleine Baeche bis wir dann am naechsten Fluss angekommen waren. Den mussten wir insgesamt acht mal ueberqueren (oder vier mal hin und zurueck) und das staendige Schuhe aus und anziehen wurde echt nervig.
Aber auch das war irgendwann zuende und mit der letzten ueberquerung waren wir direkt an den Stufen angekommen die zur Ciudad Perdida fuehren.

1700 Stufen.
1700 feuchte, gruenlich grauschwarze, leicht moosige, unterschiedlich hohe, unterschiedlich breite, unterschiedlich steile, teilweise lockere, beschissene Stufen.
Mehr als einmal bin ich ausgerutscht und waere beinahe abgestuertzt, aber beim Aufstieg wars ja noch ok nach vorne zu fallen und nach "nur" 45 Minuten war der ganze Spass auch schon vorbei und wir waren am Ziel angekommen.
Ueber die Stadt selber gibts dann allerdings nicht so viel zu sagen. Uebrig geblieben sind nur unzaehlige Steinterrassen auf denen frueher die Haeuser standen sowie die Stufen. Ausserdem ist immernoch deutlich mehr als die Haelfte der Stadt vom Jungel ueberwachsen.
Unser Nachtlager war dann eine etwas merkwuerdige Holzkonstruktion direkt am Rand der Stadt und geschlafen wurde auf Matratzen im zweiten Stock derselbigen. Merkwuerdig deshalb, weil wenn irgendwer sich bewegte hat sich das ganze Ding bewegt. Das, sowie die Tatsachen das es nicht sonderlich warm war und das ich dummerweise die Matratze neben dem schnarchenden Amerikaner erwischt hatte haben meiner Nachtruhe nicht sonderlich gut getan. Bevor ich im morgengrauen festgestellt habe das ich meine Decke auch noch breit genug ist wenn ich sie einmal umschlage habe ich sogar getraeumt eine zweite Decke zu finden.
Donnerstag, 20. November 2008
"Lost City" (Teil 1)
Ciudad Perdida
So heisst die verlorene Stadt in Kolumbien die vom 13-16 Jahrhundert von den Tayrona bewohnt wurde und erst 1975 von Grabraeubern wiederentdeckt wurde.
Um dorthin zu kommen muss mensch drei Tage durch den kolubianischen Jungel laufen und danach wieder zurueck. Organisiert wird das ganze von einem Reisebuero vor Ort, denn mal schnell alleine in den Dschungel laufen geht nicht.
Ich habe die Tour mit den zwei Englaenderen (Anthony und Jessy) gebucht die ich im Taxi von Venezuela nach Kolumbien kennen gelernt habe. Auserdem waren noch ein Schweizer mit daenischer Freundin, ein Kolumbianer, ein Amerikaner und eine Amerikanerin dabei.
Am Freitag morgen wurden wir (die beiden Englaender und ich) vom Hotel abgeholt und ich war erstmal von dem komischen Auto ueberrascht. Ein relativ breiter Toyota mit zwei Baenken fuer jeweils vier Personen und neben dem Fahrersitz auch noch Platz fuer zwei Personen. Richtige Tueren hatte das gefaehrt nicht, es gab gittertueren die bis auf sitzhoehe und darueber war frei. Dafuer war das Dach und die Querbalken im Innenraum komplett gepolstert. Mit diesem Gefaehrt sind wir dann von Taganga nach Santa Marta bis fast zum Reisebuero gefahren (etwa 5 Minuten). Fast deshalb weil das Auto aus irgendwelchen gruenden 100 Meter vor dem Ziel stehen blieb und nicht mehr weiter fahren wollte.
Wir sind dann den rest des Weges gelaufen, haben am Ziel dann die anderen getroffen und mussten erstmal noch ueber eine Studen warten bis das Auto wieder repariert war. Als wir dann endlich losgefahren sind gings aber auch nicht richtung Ciudad Perdida, sondern es musste erstmal ein Ersatzreifen besorgt werden. Als auch das geschafft war wurden wir nach 30 Minuten fahrt wieder abgesetzt und der Wagen ist wieder irgendwohin gefahren. Nach weiteren 30 Minuten kam er dann unveraendert (keine ahnung was der gemacht hat) wieder und alle sind wieder eingestiegen. Danach gings dann noch zum Tanken wo wieder alle aussteigen mussten denn der Benzin wurde unter der Rueckbank eingefuellt. Danach gings dann runter von der befestigten Strasse und rein ins Vergnuegen.
Es wurde ziemlich schnell klar warum der Innenraum komplett gepolstert war, denn bei der Strasse wurden wir staendig durch die Luft geschleudert und hatten auch die eine oder andere unsanfte Begegnung mit den nicht ganz so gut gepolsterten Querbalken. Ausserdem durften wir ein paar mal aussteigen um zu laufen waehrend das Gefaehrt besonders steile oder matschige Stellen ueberqueren musste, um auf eine Seite zu Steigen damit das Ding nicht umkippt, oder um Anzuschieben wenn es im Schlamm fest steckte.
Irgendwann war das dann alles geschafft und wir sind um ca. 3 Uhr am Startpunkt angekommen. Dort gabs noch was zu Essen und dann gings los. Wir waren noch keine 15 Minuten als ich in der zweiten Bachueberquerung mit einem Fuss vom Stein abgerutscht bin und Wasser im Schuh hatte. Ganz toll. Mit einem nassen Schuh gings dann noch ueber 2-3 andere Baeche bevor wir eine Stunde steil bergauf laufen durften.
Oben angekommen gabs dann eine scheibe frische Ananas und gleichzeitig fings an zu Regnen. Damit war es dann wenigstens nicht mehr so schlimm dass ich in den Bach getreten bin, denn der andere Schuh wurde durch oben reinlaufendes Regenwasser genauso nass. Im Regen sind wir dann eine weitere Stunde auf dem Kamm auf und ab gelaufen bevor die Sonne unterging. Dann gings mit Taschenlampe weiter ueber den schlammigen Weg und zum Schluss kam noch ein halbstuendiger abstieg mit Schlammpfuetzen die bis zu meinem Knie reichten wenn ich in eine reingetreten bin. Zu dem Zeitpunkt war mir das aber relativ egal und ich bin in fast alle der Pfuetzen getreten. Direkt vor der Unterkunft fuer die Nacht war dann noch ein kleiner Bach in dem ich die Schuhe wieder halbwegs sauber bekommen habe.
Nachdem ich dann die Schuhe schon gegen Flipflops getauscht hatte kam ich auf die glorreiche Idee mich noch komplett in den Bach zu legen. Auf dem Weg dahin hab ich mir schon ueberlegt ob ich nicht vielleicht die Flipflops festhalten sollte, aber natuerlich hab ich mich dagegen entschieden. Was dann passiert ist koennt ihr euch wohl denken. Als ich wieder aus dem Bach gestiegen bin hatte ich nur noch einen Flip.
Wenigstens war das Abendessen gut und reichlich, aber der Gang zur Toilette ueber den schlammigen Pfad war relativ unangenehm. Geschlafen wurde in Haengematten, was grundsaetzlich ganz lustig ist, aber auf dauer kann ich darauf verzichten. Am naechsten morgen ist dann ein Tucan zwischen den Balken der Unterkunft hin und her gehuepft bevor er in meinen verbliebenen Flip geschissen hat. Ich habe mich dann, relativ hoffnungslos, auf die Suche nach dem Flop begeben. Ich hatte schon beschlossen nur noch um die naechste biegung des Bachs zu schauen weil das Gelaende etwas unwegsam war und dann hab ich tatsaechlich meinen Flop am Rand des Bachs entdeckt. Damit war der Morgen gerettet.
Als naechstes gabs dann nen kurzen, urspruenglich nicht geplanten Besuch in einer "Kokain-Fabrik" aber da ich jetzt keine Lust habe noch 2 Stunden alles ueber den Trek zu schreiben und lieber in der Mittagshitze an den Strand gehe um mich von der Sonne verbrennen zu lassen hoere ich hier mal auf.
So heisst die verlorene Stadt in Kolumbien die vom 13-16 Jahrhundert von den Tayrona bewohnt wurde und erst 1975 von Grabraeubern wiederentdeckt wurde.
Um dorthin zu kommen muss mensch drei Tage durch den kolubianischen Jungel laufen und danach wieder zurueck. Organisiert wird das ganze von einem Reisebuero vor Ort, denn mal schnell alleine in den Dschungel laufen geht nicht.
Ich habe die Tour mit den zwei Englaenderen (Anthony und Jessy) gebucht die ich im Taxi von Venezuela nach Kolumbien kennen gelernt habe. Auserdem waren noch ein Schweizer mit daenischer Freundin, ein Kolumbianer, ein Amerikaner und eine Amerikanerin dabei.
Am Freitag morgen wurden wir (die beiden Englaender und ich) vom Hotel abgeholt und ich war erstmal von dem komischen Auto ueberrascht. Ein relativ breiter Toyota mit zwei Baenken fuer jeweils vier Personen und neben dem Fahrersitz auch noch Platz fuer zwei Personen. Richtige Tueren hatte das gefaehrt nicht, es gab gittertueren die bis auf sitzhoehe und darueber war frei. Dafuer war das Dach und die Querbalken im Innenraum komplett gepolstert. Mit diesem Gefaehrt sind wir dann von Taganga nach Santa Marta bis fast zum Reisebuero gefahren (etwa 5 Minuten). Fast deshalb weil das Auto aus irgendwelchen gruenden 100 Meter vor dem Ziel stehen blieb und nicht mehr weiter fahren wollte.
Wir sind dann den rest des Weges gelaufen, haben am Ziel dann die anderen getroffen und mussten erstmal noch ueber eine Studen warten bis das Auto wieder repariert war. Als wir dann endlich losgefahren sind gings aber auch nicht richtung Ciudad Perdida, sondern es musste erstmal ein Ersatzreifen besorgt werden. Als auch das geschafft war wurden wir nach 30 Minuten fahrt wieder abgesetzt und der Wagen ist wieder irgendwohin gefahren. Nach weiteren 30 Minuten kam er dann unveraendert (keine ahnung was der gemacht hat) wieder und alle sind wieder eingestiegen. Danach gings dann noch zum Tanken wo wieder alle aussteigen mussten denn der Benzin wurde unter der Rueckbank eingefuellt. Danach gings dann runter von der befestigten Strasse und rein ins Vergnuegen.
Es wurde ziemlich schnell klar warum der Innenraum komplett gepolstert war, denn bei der Strasse wurden wir staendig durch die Luft geschleudert und hatten auch die eine oder andere unsanfte Begegnung mit den nicht ganz so gut gepolsterten Querbalken. Ausserdem durften wir ein paar mal aussteigen um zu laufen waehrend das Gefaehrt besonders steile oder matschige Stellen ueberqueren musste, um auf eine Seite zu Steigen damit das Ding nicht umkippt, oder um Anzuschieben wenn es im Schlamm fest steckte.
Irgendwann war das dann alles geschafft und wir sind um ca. 3 Uhr am Startpunkt angekommen. Dort gabs noch was zu Essen und dann gings los. Wir waren noch keine 15 Minuten als ich in der zweiten Bachueberquerung mit einem Fuss vom Stein abgerutscht bin und Wasser im Schuh hatte. Ganz toll. Mit einem nassen Schuh gings dann noch ueber 2-3 andere Baeche bevor wir eine Stunde steil bergauf laufen durften.
Oben angekommen gabs dann eine scheibe frische Ananas und gleichzeitig fings an zu Regnen. Damit war es dann wenigstens nicht mehr so schlimm dass ich in den Bach getreten bin, denn der andere Schuh wurde durch oben reinlaufendes Regenwasser genauso nass. Im Regen sind wir dann eine weitere Stunde auf dem Kamm auf und ab gelaufen bevor die Sonne unterging. Dann gings mit Taschenlampe weiter ueber den schlammigen Weg und zum Schluss kam noch ein halbstuendiger abstieg mit Schlammpfuetzen die bis zu meinem Knie reichten wenn ich in eine reingetreten bin. Zu dem Zeitpunkt war mir das aber relativ egal und ich bin in fast alle der Pfuetzen getreten. Direkt vor der Unterkunft fuer die Nacht war dann noch ein kleiner Bach in dem ich die Schuhe wieder halbwegs sauber bekommen habe.
Nachdem ich dann die Schuhe schon gegen Flipflops getauscht hatte kam ich auf die glorreiche Idee mich noch komplett in den Bach zu legen. Auf dem Weg dahin hab ich mir schon ueberlegt ob ich nicht vielleicht die Flipflops festhalten sollte, aber natuerlich hab ich mich dagegen entschieden. Was dann passiert ist koennt ihr euch wohl denken. Als ich wieder aus dem Bach gestiegen bin hatte ich nur noch einen Flip.
Wenigstens war das Abendessen gut und reichlich, aber der Gang zur Toilette ueber den schlammigen Pfad war relativ unangenehm. Geschlafen wurde in Haengematten, was grundsaetzlich ganz lustig ist, aber auf dauer kann ich darauf verzichten. Am naechsten morgen ist dann ein Tucan zwischen den Balken der Unterkunft hin und her gehuepft bevor er in meinen verbliebenen Flip geschissen hat. Ich habe mich dann, relativ hoffnungslos, auf die Suche nach dem Flop begeben. Ich hatte schon beschlossen nur noch um die naechste biegung des Bachs zu schauen weil das Gelaende etwas unwegsam war und dann hab ich tatsaechlich meinen Flop am Rand des Bachs entdeckt. Damit war der Morgen gerettet.
Als naechstes gabs dann nen kurzen, urspruenglich nicht geplanten Besuch in einer "Kokain-Fabrik" aber da ich jetzt keine Lust habe noch 2 Stunden alles ueber den Trek zu schreiben und lieber in der Mittagshitze an den Strand gehe um mich von der Sonne verbrennen zu lassen hoere ich hier mal auf.
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